Juristen und Grafik-Designerin auf einer Etage –
was soll das denn?


Ein Ziel ist das Genießen von Synergie und Lebensfreude im Arbeitszusammenhang.

Beides entsteht durch das Zusammentreffen der „Extreme“ Design und Recht. Die ›Kunst des Rechts‹ und das ›Recht der Kunst‹, verstehen wir als zwei Seiten einer Münze. Das zahlt sich auch für unsere MandantInnen und KundInnen aus. Besonders wenn problematische Lebensumstände oder die Hektik der Werbewelt den Blick verengen.


Wir haben festgestellt, dass in der Schnittmenge unserer Professionen gemeinsame kulturelle Inhalte und Werte zu finden sind. So geht es uns allen um kunstgerechtes und menschliches Wirken z. B. wenn es um Orientierung im Rechtsleben oder bei der visuellen Wahrnehmung geht. Auch die Kreativität wohnt beiden Tätigkeiten inne, obwohl verschieden gewichtet.


Die Rechtsexperten nähern sich mit Logik, Ratio, Stringenz und Gesetz den Fall-Lösungen. Sie bewegen sich vom Tatsächlichen zum Abstrakten, nehmen also eine Reduktion vor – ein Kunstgriff!


Visuelle Gestaltung hat ebenfalls (Wahrnehmungs-) Gesetze zu berücksichtigen. Sie sprengt Gewohnheiten, schafft ästhetische Fakten und setzt sich über Erwartetes hinweg. Das Hauptinstrument ist die Kreativität, also das „Denken ohne Geländer“. Die Ergebnisse sprechen in erster Linie die Sinne an. Das Produkt ist immer konkret.


Recht und Design/Kunst schaffen also beide Wirklichkeit, wenn auch aus unterschiedlichen Richtungen. Deshalb stehen beiden in der Verantwortung, sich menschlich, hier ARTGERECHT zu verhalten.